Eine Fotoreise nach Danzig
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Das Ziel unseres Ausfluges Ende April war die polnische Stadt Gdansk
(Danzig), Bremens Partnerstadt in Polen. Acht Fotografen haben sich auf
den Weg gemacht um die schöne Stadt in der Danziger Bucht ins Visier
ihrer Kameras zu nehmen. |
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Wir waren vier Tage unterwegs, davon drei Tage in der Dreistadt.
Dreistadt, weil Danzig einen Teil einer Dreistädtegemeinschaft
bildet. Dazu gehören noch Gdynia und Sopot. Unsere Reise begann am
27.04.2008 mit einer Fahrt mit dem Zug nach Lübeck. Ein
wunderschöner, sonniger Tag. Entspannt und voller Erwartung auf das
eigentliche Abenteuer, haben wir in Lübeck einige Stunden verbracht.
Am Abend ging es weiter mit dem Flugzeug nach Danzig. Nur eine Stunde
dauert der Flug von Lübeck dorthin. |
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In Danzig angekommen, wollten wir nur noch möglichst schnell das
Hotel erreichen. Unser Gastgeber im Hotel „Patron“ hat
für uns zwei Taxis organisiert, damit ging es schnell und bequem.
Das Hotel gehört einer Kirchengemeinde, so dass einige von uns
direkt aus dem Zimmerfenster auf den Kirchturm schauen konnten. Wir
wurden sehr herzlich vom Probst der Gemeinde, Pater Adam, empfangen.
Sofort fühlten wir uns dort wie zu Hause. Die Kraft hat noch gereicht um einen Plan für den nächsten Tag zu besprechen. Dabei schmeckte das polnische Bier „Zywiec“ sehr gut. |
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Am Montagmorgen, nach einem für uns im Speiseraum zubereitetem
Frühstück, ging es endlich in die Danziger Altstadt. Zuerst
haben wir, wie alle Touristen in dieser Stadt, den Königsweg
besichtigt. Vom Stockturm, durch das Goldene Tor, die Langgasse, den
Langen Markt bis zum Grünen Tor, an den wunderschönen
Patrizierhäusern, dem Rathaus und dem Artus Hof vorbei. Die
Eindrücke haben alle überwältigt; auch die von uns, die
schon mal die Stadt gesehen haben. An der Mottlau entlang haben wir auch Ortsteile gesehen, die nichts von der Pracht der Patrizierhäuser haben, dennoch auch ein Teil der historischen Stadt sind. Am Tor der „Stocznia Gdanska", der Danziger Werft konnten wir uns an die Bilder der „Solidarnosc“ Bewegung Anfang der 80-ger Jahre erinnern. |
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Die Schönheit der Danziger Altstadt bekam am Abend einen besonderen
Zauber, als die Lichter der Laternen und der Scheinwerfer die
wunderschöne Architektur beleuchteten.
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Noch vor dem Frühstück erwartete uns ein 4,5 km langer Marsch
am Strand entlang zurück nach Sopot. Das war richtig anstrengend, aber auch schön. Manche haben sogar ihre Schuhe ausgezogen und sind barfuss durch den kalten Sand und die Wellen gegangen. Sopot war noch sehr verschlafen als wir dort ankamen. Ein kleines Cafè hatte aber schon auf und dort konnten wir endlich etwas essen, Kaffee trinken und entspannen. |
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Die wahrscheinlich größte Attraktion des Kurortes ist der 512
m lange Seesteg, der größte im Ostseeraum. Sehr beeindruckend,
muss man sagen, und sehr fotogen. Dort haben wir einige Zeit auf der
Suche nach guten Fotomotiven verbracht. Dabei hatten wir Glück, weil
in dieser Jahreszeit nur sehr wenige Besucher dort waren. Die
Anblicke, die sich anboten, konnte man richtig genießen. Ein Mittagessen direkt am Strand, dazu bei einem wunderschönen Wetter, das ist doch was. Der Fisch in Sopot schmeckte hervorragend. |
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Den Nachmittag verbrachten wir so wie jeder es wollte, allein oder in
kleinen Gruppen. Da gab’s schon mal Zeit zum Beispiel für ein
Nickerchen am Strand. Mit einem Jazz Open Air Concert auf dem Kurplatz verabschiedete uns der schöne Kurort. Es ging mit der Schnellbahn zurück nach Danzig. Natürlich nicht ins Hotel sondern in die Altstadt. Nachtaufnahmen waren angesagt. |
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Am Tag der Abreise war das Wetter nicht mehr so sommerlich wie zuvor,
aber es regnete nicht. Nachdem wir unser Gepäck am Bahnhof deponiert
hatten, ging’s wieder in die Stadt. Manche haben noch den Turm der
Marienkirche erklommen, um einen Blick von oben auf die Altstadt zu
werfen. Oder man hat sich zufällig in der wunderschönen Frauengasse (ul. Mariacka) getroffen. Die Frauengasse, die schönste Straße der Stadt, hat viele Häuser mit Veranden und Terrassen, geschmückt mit Granitkugeln, Reliefs und Wasserspeiern. Unzählige Galerien und Bernsteingeschäfte strahlen eine einzigartige Atmosphäre aus. |
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Wir nehmen viele schöne Erinnerungen mit nach Hause. An die Stadt,
an die netten Menschen die wir überall getroffen haben. Nicht zu
vergessen, das Essen schmeckte auch, egal ob in einem Cafè an der
Mottlau, auf einer Parkbank, am Sopoter Strand, im Hotel oder in einem
Restaurant in der Jopengasse (ul. Piwna). Noch ein Gruppenfoto, dann ging
es wieder zurück via Lübeck nach Bremen. |