Das Team

Die ersten 10.000 Aufnahmen sind die schlechtesten, sagt Helmut Newton. Leider habe ich bisher kaum halb so viel geschafft. Es hat trotzdem Spaß gemacht und so wird es bleiben. Fotografieren habe ich dabei zwar nicht so richtig gelernt, aber meine Umgebung intensiver erlebt. Denn beim Versuch, mit der Kamera Bilder zu gestalten, wurden mir die Augen geöffnet für Dinge, die ich vorher nicht wahrgenommen habe.

 

Für mich ist die Fotografie eine Möglichkeit der sprachfreien Kommunikation.

Besonders auf meinen Reisen konnte ich so manchen unvergesslichen Moment mit der Kamera festhalten. 

 Na klar fotografiere ich auch andere Dinge als Architektur, aber dies gelingt mir halt am besten. Für die Bauten von F.O. Gehry kann ich mich begeistern und die moderne Architektur ist mein Faible geworden. Stürzende Linien und knackige Farben, das ist mein Ding.

 

 

Das Bild, das auf dem Papier abgebildet wird, sollte dem Bild entsprechen, das ich mir vorgestellt habe. Leider nur selten gelingt es mir, mit dem Ergebnis meiner Arbeit zufrieden zu sein. Aber das gerade macht die Fotografie so spannend.  Die ewige Suche nach schönem Licht und einem einzigartigen Moment, den man mit der Kamera festhalten möchte.

 

 

Ein gutes Bild erscheint nicht nur auf der Netzhaut des Auges, sondern greift nach den Emotionen. Somit muss sich der Fotograf in den Beobachter und den Empfindsamen spalten. Dies versuche ich seit mehr als 40 Jahren.

Seit meinem zwölften Lebensjahr fotografiere ich. Meine liebsten Themen: Menschen, Pflanzen, Tiere, Landschaften. Ich bin seit 2004 Mitglied im CCB und über den Club auch im DVF. Bei verschiedenen Wettbewerben erhielten meine Fotos Auszeichnungen.

Fotografieren bedeutet den Kopf, das Auge und das Herz auf eine Linie zu bringen. Es ist eine Art zu leben. Für mich ist Fotografieren mehr als auf den Auslöser zu drücken...
Die Kamera ist verwachsen mit meiner Hand, wenn mein Auge durch den Sucher schaut, träumt das linke, geschlossene Auge von Visionen und meine linke Hand unterstützt die Suche.

Warum ich fotografiere?

1. Um das Wesen der Dinge zu suchen.
2. Um den Augenblick zwischen Vergangenheit und Zukunft festzuhalten.
3. Wegen Sonne und Regen, Licht und Schatten, Raum und Zeit.

 

Im Jahr 1960 wurde ich Mitglied im Club und DVF. Anfangs habe ich viel schwarz-weiß-Aufnahmen gemacht. Von 1987 bis 2004 habe ich den Club geführt. Seit dem Führungswechsel habe ich wieder mehr Zeit zum Fotografieren.

                                                     

 

 

 

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