Das Team

Die ersten 10.000 Aufnahmen sind die schlechtesten, sagt Helmut Newton. Leider habe ich bisher kaum halb so viel geschafft. Es hat trotzdem Spaß gemacht und so wird es bleiben. Fotografieren habe ich dabei zwar nicht so richtig gelernt, aber meine Umgebung intensiver erlebt. Denn beim Versuch, mit der Kamera Bilder zu gestalten, wurden mir die Augen geöffnet für Dinge, die ich vorher nicht wahrgenommen habe.

 

Für mich ist die Fotografie eine Möglichkeit der sprachfreien Kommunikation.

Besonders auf meinen Reisen konnte ich so manchen unvergesslichen Moment mit der Kamera festhalten. 

 Na klar fotografiere ich auch andere Dinge als Architektur, aber dies gelingt mir halt am besten. Für die Bauten von F.O. Gehry kann ich mich begeistern und die moderne Architektur ist mein Faible geworden. Stürzende Linien und knackige Farben, das ist mein Ding.

 

 

Das Bild, das auf dem Papier abgebildet wird, sollte dem Bild entsprechen, das ich mir vorgestellt habe. Leider nur selten gelingt es mir, mit dem Ergebnis meiner Arbeit zufrieden zu sein. Aber das gerade macht die Fotografie so spannend.  Die ewige Suche nach schönem Licht und einem einzigartigen Moment, den man mit der Kamera festhalten möchte.

 

 

Die Kamera gibt einem die Möglichkeit, alleine und mit einem Ziel in die Welt hinauszugehen.

Annie Leibovitz

Im Jahr 1960 wurde ich Mitglied im Club und DVF. Anfangs habe ich viel schwarz-weiß-Aufnahmen gemacht. Von 1987 bis 2004 habe ich den Club geführt. Seit dem Führungswechsel habe ich wieder mehr Zeit zum Fotografieren.

Fotografieren bedeutet den Kopf, das Auge und das Herz auf eine Linie zu bringen. Es ist eine Art zu leben. Für mich ist Fotografieren mehr als auf den Auslöser zu drücken...
Die Kamera ist verwachsen mit meiner Hand, wenn mein Auge durch den Sucher schaut, träumt das linke, geschlossene Auge von Visionen und meine linke Hand unterstützt die Suche.

Warum ich fotografiere?

1. Um das Wesen der Dinge zu suchen.
2. Um den Augenblick zwischen Vergangenheit und Zukunft festzuhalten.
3. Wegen Sonne und Regen, Licht und Schatten, Raum und Zeit.

 

Ich (licht)male den Moment (mal weniger, mal mehr)!
Ich versuche für mich besondere Momente als Foto festzuhalten. Dabei ist es mein Ziel ein Bild zu erstellen, das mehr sagt als tausend Worte. Wenn ich nur für mich und das Bild nicht für sich spricht, habe ich wohl diesen Moment verpasst und selbst Lightroom und Co. konnten mir nicht weiterhelfen. Der Club hilft mir, den Blick für diese besonderen Momente zu schärfen.

Fotografie ist für mich eine Entdeckungsreise mit der Kamera, die mich lehrt hinzugucken und zu sehen, blitzschnell zu sein und warten zu können, Geduld zu haben mit mir, dem Motiv und dem was entsteht. Sie hat eigentlich kein Ziel, aber viele Stationen, die sich erst auf der Reise ergeben. Ich würde sie nicht machen, wäre da nicht immer die Freude und der Spaß an der Fotografie und sie mit anderen zu teilen. 

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